Sie kaufen, um zu vermieten?
Wir schauen uns Objekt, Lage und Potenzial gemeinsam an und sagen Ihnen ehrlich, was wir davon halten – auch, wenn wir abraten.

Worauf wir gemeinsam schauen
Lage prüfen
Wir kennen die Straßenzüge in Dresden und im Osterzgebirge und schätzen ein, wie sich eine Lage entwickelt.
Zustand einschätzen
Was ist in den nächsten Jahren fällig? Dach, Heizung, Fenster – das gehört in die Rechnung.
Bestand weiterentwickeln
Sie haben schon Wohnungen? Wir beraten zu Optimierung, Renovierung und Verkauf einzelner Einheiten.
Wohnungen fit machen zwischen zwei Mietverhältnissen.
Wir bringen Wohnungen in Ihrem Bestand auf Stand – mit Festpreisangebot vorab und einem Ansprechpartner, der eigenes Team und Fachbetriebe koordiniert. Auf Wunsch berät unsere Interior-Designerin zur Gestaltung.
„Rendite entsteht beim Einkauf, nicht beim Verkauf.“
Passende Objekte zuerst erfahren.
Hinterlegen Sie, wonach Sie als Anleger suchen. Ob einzelne Wohnung oder Mehrfamilienhaus – wir melden uns, bevor das Objekt öffentlich wird.
Häufige Fragen zur Kapitalanlage
Wie rechne ich die Rendite aus?
Im ersten Schritt: Jahresmiete ohne Nebenkosten geteilt durch den Kaufpreis samt Kaufnebenkosten. Das ist die Bruttorendite und nur eine Orientierung. Aussagekräftiger wird es, wenn Sie die Kosten abziehen, die bei Ihnen hängen bleiben: Verwaltung, Instandhaltungsrücklage und der Teil der Betriebskosten, den Sie nicht umlegen dürfen.
Was ist die Instandhaltungsrücklage?
Geld, das die Eigentümergemeinschaft für künftige Arbeiten am Gebäude zurücklegt – Dach, Fassade, Heizung, Fenster. Sie zahlen monatlich in die Rücklage ein, auf den Mieter umlegen können Sie das nicht. Vor dem Kauf lohnt der Blick in den Wirtschaftsplan: Eine zu dünne Rücklage bei einem Haus mit Sanierungsstau bedeutet, dass bald eine Sonderumlage kommt.
Welche Unterlagen sollte ich vor dem Kauf sehen?
Teilungserklärung, Wirtschaftsplan, die letzten drei Protokolle der Eigentümerversammlung, den Stand der Rücklage, den Mietvertrag und die Nebenkostenabrechnung. Die Protokolle sind das Interessanteste: Dort steht, worüber gestritten wird und was an Arbeiten ansteht.
Kann ich eine vermietete Wohnung später selbst nutzen?
Grundsätzlich ja, über eine Eigenbedarfskündigung – die ist aber an Voraussetzungen und Fristen gebunden und wird vor Gericht geprüft. Wurde das Haus erst nach dem Einzug des Mieters in Eigentumswohnungen aufgeteilt, kommt eine mehrjährige Sperrfrist hinzu. Planen Sie das ein und lassen Sie sich vorher anwaltlich beraten; wir dürfen das nicht.
Wie viel Miete lässt sich nach einem Mieterwechsel verlangen?
Das hängt vom örtlichen Mietniveau und vom Zustand der Wohnung ab. Wo eine Mietpreisbremse gilt, ist der Spielraum bei der Neuvermietung zusätzlich begrenzt. Wir sagen Ihnen bei der Besichtigung, was in der Lage realistisch ist und ob sich eine Aufwertung vor der Neuvermietung rechnet.
Lohnt sich eine Wohnung im Osterzgebirge als Anlage?
Anders als in Dresden. Die Kaufpreise sind niedriger, die Mieten aber auch, und die Nachfrage ist kleiner und stärker von der Lage abhängig. Wer hier kauft, sollte das Objekt kennen und einen längeren Atem haben. Wir sagen Ihnen offen, wenn wir ein Objekt für ungeeignet halten.


